Nein zur Ausgangssperre im Landkreis Ammerland!

27. Apr. 2021

Jens Ahrends, Vorsitzender der LKR Ammerland und Mitglied des Niedersächsischen Landtags spricht sich gegen Ausgangssperren aus. "Es ist nirgendwo belastbar belegt, dass die Ausgangssperre als zusätzliche Maßnahme zum Kontaktverbot, irgendetwas bewirkt. Hier wird in einer unverhältnismäßigen Art und Weise dass Grundrecht der Menschen eingeschränkt!" so Ahrends.

Wie man auf der Webseite des Landkreises Ammerland lesen kann, gelten ab dem heutigen Tag im Ammerland Ausgangssperren von 22:00 – 05:00 Uhr. Dies ist eine weitere Verschärfung der Maßnahmen gegen das Coronavirus und ein harter Einschnitt in die Grundrechte der Menschen im Ammerland.

"Die Inzidenzen hängen von der Anzahl der PCR Tests ab. Dieser ist so empfindlich, dass sogar kerngesunde Menschen in der Meldestatistik erfasst werden. Hinzu kommt, dass der Test einen recht hohen Falsch Positiv Fehler aufweist, also ungenau ist. Außerdem ist entscheidend, wie oft eine Probe im Labor vervielfältigt werden muss, bevor man ein Ergebnis hat. Der sogenannte CT Wert, der in Deutschland recht hoch ist. Das alles beeinflusst das Ergebnis und sorgt für hohe Inzidenzen. Andere Länder haben schon längst wieder geöffnet! Im März sind laut `Statista` in Deutschland 11% weniger Menschen gestorben, als im Durchschnitt der letzten Jahre, dass ist doch ein gutes Zeichen! Wichtig ist Kontakte zu beschränken, Abstand zu halten , Hygiene und Maske, wo der Abstand nicht gehalten werden kann. Vor allem sollten Menschen sich draußen aufhalten, wo man sich kaum anstecken kann. Das stärkt auch das Immunsystem. Von daher bin ich dagegen die Menschen einzusperren!" sagt der Abgeordnete.

Auch Olaf Wulf, ebenfalls Vorsitzender der LKR Ammerland, ist derselben Meinung und ergänzt: "Unser Grundgesetz ist unser höchstes Gut und darf nicht leichtfertig eingeschränkt werden!"